Kann ja mal vorkommen. Aber nein, „Er hat mir aufs Dekolleté gestarrt“, kreischt irgendeine Stern-„Journalistin“ – ein Jahr danach.
Dabei ist es verdammt schwierig anständig zu bleiben. Es ist
weitaus anstrengender keine Errektion zu haben als andersrum. Deswegen haben
die meisten Männer den Großteil der Nacht eine Dauerlatte. Die Muskeln, die „da
unten“ den Blutfluss steuern sind den ganzen Tag über angespannt, damit alles
in frauenfreundlicher Weise baumelt.
Erst bei Entspannung öffnen sich die
Schleußen und das Blut strömt ein. „Junge Frau, ich fühle mich in ihrer
Gegenwart sicher und relaxt“, wollte Rainer Brüderle damit sagen. Ist doch eine
nette Geste, ein wunderbares Kompliment. Beim Lächeln braucht man auch nur zwei Gesichtsmuskeln - im Gegensatz zum böse Schauen. Aber es wird die Zeit kommen, dann legen sie uns auch das Lächeln noch als sexuelle belästigung aus!
Ist klar, dass das Blut dafür irgendwo herkommen muss. Wie
auch die alternde Haut und das sich zu Fleischschläuchen formende Dekolleté der
Frau folgt auch das Blut des Mannes der Schwerkraft: Raus ausm Kopp, rin in den
Lachs. (Aus diesem Grund leiden viele Männer auch unter Kahlköpfigkeit,
besonders die Testosteron-Tiere: ob der vielen Errektionen gelangt einfach ncht
genug Blut in den Kopf, um die Haarwurzeln mit Sauerstoff zu versorgen.)
Oder ins Hirn. Studien zeigen, dass Männer in
Intelligenztests um sieben Prozent besser abschneiden, sobald eine Frau im Raum
ist – egal wie hässlich oder ansprechend sie ist. Wir fühlen uns in Gegenwart
von Frauen derart tiefenentspannt (Jogi Löw), dass wir zu wenig Blut fürs Hirn
haben.
Frauen sind also selbst Schuld am Sexismus. Und die
vornehmste Funktion des Dekolleté ist nun mal die des begutachtet werdens...das
nennt man dann sekundäre Geschlechtsmerkmale.
In der nächsten Woche: Ohne Juden gäbe es keinen
Antisemitismus
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